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Bosko Skoko

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27/07/2022

Wie erzähle ich gute Geschichten?

Tipps für starkes Storytelling im Job

Tipps für gutes Storytelling

In einem unserer letzten Blog-Beiträge ging es um Storytelling im Alltag. Mit guten Geschichten punkten Sie jedoch nicht nur in Ihrem Privatleben, auch in der Arbeitswelt heben Sie sich durch gezieltes Storytelling ab.

Am Anfang war das Wort…

Start-Ups müssen sich bei Elevator Pitches beweisen. So gut wie jede*r Angestellte hat bereits vor Kolleg*innen, Kund*innen oder sogar Aufsichtsräten Präsentationen gehalten. Geschäftspartner*innen treffen sich für Besprechungen zum Mittagessen. „Erzählen Sie mir etwas über sich“, ist eine Phrase, die uns allen in Bewerbungsgesprächen oder beim Kennenlernen neuer Menschen begegnet. All diese Situationen bringen ein Gefühl der Nervosität mit sich, denn im Job muss ja abgeliefert werden. „Ich muss mich beweisen, denn ich repräsentiere die Firma.“

In diesem Blog-Beitrag erhalten Sie Tipps für Storytelling im Job, mit denen Sie durch Ihre Geschichte von sich überzeugen können und für Arbeitssituationen gut gewappnet sind.

1. Owning my story

Zunächst das Wichtigste: Haben Sie keine Scheu davor, Ihre eigene Geschichte zu erzählen. Sich zu öffnen und ehrlich von sich zu erzählen, wirkt authentisch und verbindet mit dem Gegenüber. „Make your mess your message“, meint US-Moderatorin Robin Roberts in ihrer Masterclass zu diesem Thema.

Das klingt im ersten Moment ganz logisch, aber würde es Ihnen auch so leichtfallen, von Geschichten zu erzählen, in denen Sie Fehler gemacht oder sich verletzlich gezeigt haben? Erzählen Sie auch von Hindernissen oder Rückschlägen?

Konflikte jeglicher Art machen Ihre Geschichte realistisch und zeigen, dass Sie ehrlich sind. In welcher Story läuft denn schon alles glatt? Offen und verletzlich zu sein, ist die Überwindung wert, denn das macht uns nicht nur menschlich, sondern in den meisten Fällen auch sympathisch! Zeigen Sie, was Sie aus Ihren Fehlern gelernt haben und wie Sie daran gewachsen sind. Beim Aufbau von (Geschäfts-)Beziehungen erleichtert dies, Vertrauen zu bilden und eine Verbindung herzustellen.

2. Wer ist mein Publikum?

Nicht in allen Situationen werden Sie über sich sprechen. Gerade bei Produkt- oder Unternehmenspräsentationen wollen Sie eine Gruppe von Menschen überzeugen. Dazu folgender Tipp: Machen Sie Ihre Zielgruppe zum Helden. Was beschäftigt Ihre Zuhörer*innen? Wie holen Sie sie ab? Das Publikum zu kennen, bringt einen wesentlichen Vorteil. Sprache, Wortwahl, Tonalität, Gestik und Mimik werden darauf abgestimmt. Das gilt auch bei Ihrem persönlichen Storytelling! Erzählen Sie Ihre Geschichte am Beispiel von Personen, Gruppen oder Orten, mit denen sich Ihre Zielgruppe identifizieren kann. Dies erhöht die Aufmerksamkeit der Zuhörer*innen und weckt ihr Interesse.

3. Den roten Faden der Geschichte finden

Vorbereitung ist alles. Überlegen Sie zunächst, welche Geschichte Sie erzählen wollen. Nun gilt es einige Fragen zu beantworten:

  • Was möchte ich mit dieser Geschichte sagen?
  • Warum erzähle ich die Geschichte?
  • Welche Motive/Motivation hatte ich bzw. die Person in meiner Geschichte?
  • Mit welchem Konflikt hatte die Person zu kämpfen?
  • Welchen Wunsch oder welches Ziel verfolgte sie?

Beantworten Sie diese Fragen, denken Sie sich eine gute Struktur aus und bauen Sie Ihre Geschichte logisch darauf auf.

4. KISS – keep it short and simple!

Ihre Geschichte muss verständlich sein. Versuchen Sie, nicht zu viele Informationen in Ihre Story einfließen zu lassen. Halten Sie sich an die überlegte Struktur und sprechen Sie so, dass Ihr Publikum Ihnen folgen kann. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist es, wenn Ihre Geschichte nicht nur verständlich, sondern auch nachvollziehbar ist!

5. Kill your darlings

Wir alle kennen diese eine Person, bei der das Zuhören so richtig schwerfällt. Nicht, weil sie uns unsympathisch ist oder weil sie zu leise spricht. Diese Person schafft es, aus einer kurzen Anekdote, einen 30-minütigen Monolog zu machen. Deswegen der finale Tipp: Verstricken Sie sich nicht in zu viele Details. Bauen Sie Ihre Geschichte einfach auf und kommen Sie auf den Punkt.

William Faulkner, amerikanischer Schriftsteller und Nobelpreisträger, sagte einst: „In writing, you must kill all your darlings. “ Das bedeutet, dass man die irrelevanten Details seiner Geschichte streichen bzw. man sich von ihnen trennen soll – auch wenn es Details sind, über die man gerne sprechen möchte. Trägt etwas nicht wesentlich zum Inhalt der Geschichte bei, wird es weggestrichen.

Fazit:

Im Berufsleben gibt es ständig Situationen, in denen wir uns, ein Produkt oder das Unternehmen gut präsentieren müssen. Starkes Storytelling kann dabei helfen. Vorbereitung ist die halbe Miete, damit Sie mit Ihrer Geschichte überzeugen können und für Arbeitssituationen gut gewappnet sind.

Im LEVEL UP! Retreat erfahren Sie mehr über die Methode des Storytellings. In Einzelcoachings können Sie Ihren Kommunikationsstil besprechen und Ihre ganz persönliche Kommunikationsstrategie ausarbeiten.

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Bosko Skoko

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27/07/2022

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